Baumwolle im Einklang mit der Natur

Baumwolle ist aus der Mode nicht mehr wehzudenken. Dabei ist vor allem die US-Baumwollindustrie Vorreiter für Qualität und ökologisches Bewusstsein bei der Ernte sowie Produktion. Der Begriff Cotton USA steht für die Baumwollindustrie in den USA und hat sich im Laufe vieler Jahrzehnte zu einer globalen Marke mit Anspruch entwickelt. Heute ist Cotton USA wohl eine der bedeutendsten Naturfasern. Unternehmen können durch ein ausgewähltes Lizenz- und Sourcingrogramm beitreten.

Wofür steht Cotton USA

Die Marke garantiert reine Baumwolle. Dabei bestehen die Produkte mindestens zu 50 Prozent aus USA-Baumwolle. Für den Verbraucher ein sicheres Zeichen dafür, das hohe Qualität und natürlicher Komfort vorhanden sind.

Die Qualitätsmerkmale sind hoch und werden durch eine permanente Überwachung garantiert. So sind die Fasern zum Beispiel besonders lang und stark. Ein großer Vorteil bei der Qualitätsüberwachung liegt auch darin, das Baumwolle in den USA als Lebensmittel gelten. Hierdurch sind die gesetzlichen Auflagen um ein vielfaches höher als in anderen Ländern. Getestet wird die US-Cotton durch modernste HVI-Technologie.

Ursprünge der US-Cotton

Jede Baumwolle ist mit einem Barcode versehen, der eine Rückverfolgung ermöglicht. Erst nach einer Klassifizierung geht die Baumwolle in den Verkauf. Der Anbau erfolgt in ausgewählten Sonnenstaaten der USA. Dabei erstreckt sich der Anbau der US-Cotton quer durch 17 Bundesstaaten. Wichtig ist ein gleichmäßiges Klima mit langer und konstanter Sonneneinstrahlung.

Unterschiedliche Sorten
Bei der US-Cotton sind zwei Sorten bekannt. Zu einem die texanische Sorte, die sogenannte Upland-Baumwolle. Sie macht heute 97 Prozent der Ernte aus. Und zum anderen die westindische Baumwolle, die ebenfalls auch unter dem Begriff PIMA-Baumwolle bekannt ist. Sie ist die hochwertigste Baumwollfaser und macht in der US-Produktion 3 Prozent aus.

Nachhaltigkeit als wichtiges Prinzip

Nachhaltigkeit lässt sich mit dem Land USA häufig nicht verbinden. Bei der Marke US-Cotton spielt Nachhaltigkeit aber eine große und auch entscheidende Rolle. Dabei stehen folgende Punkte im Vordergrund:

  • Weniger Bodenerosion
  • Geringe Anbauflächen
  • Geringer Wasserbedarf

Die Baumwollpflanzen wandeln CO2 in Sauerstoff um, wodurch sie zur Klimaverbesserung beitragen. Auch das bedeutet US-Cotton. Im letzten Jahr wurden fast 25 Millionen Tonnen Baumwolle in den USA produziert. Die USA decken fast 30 Prozent des Weltmarktbedarfs ab und sind mittlerweile die führendsten Lieferanten.

 

Bild: Gary Nored/Flickr.