Fußball bestimmte das Mode Jahr


Eigentlich stellt sich zunächst die Frage, was Fußball mit Mode zu tun hat. Immerhin geht es dabei um einen Ball und einige Personen, die wie Verrückte diesem hinterherrennen. Das war dann auch schon die Leistung, die seit einigen Jahren jedoch nicht mehr zu gähnenden Gesichtern führt. Wurde Fußball früher oft mit Langeweile verbunden, fasziniert es heute sogar beide Geschlechter. Umso weniger verwundert es, wenn sogar die Fußballspieler sich als Designer oder als Fotomodelle versuchen. Oft zwar mit wenig Erfolg und Talent, doch ab und zu gelingt es einigen. Doch in diesem Jahr erreichte die Liaison von Fashion und Fußball zur Weltmeisterschaft einen völlig neuen Höhepunkt, der immer noch anhält. Stars wurden gemacht und fielen. Ronaldo war einst in der portugiesischen Mannschaft ein Star, ja ein König. Nach der Weltmeisterschaft blieb von ihm nicht mehr viel übrig. Dennoch bleibt er bei vielen ein Star. Das Ronaldo Trikot, wie hier, ist weiterhin sehr beliebt.

Besonders die deutschen Fußballer wurden dieses Jahr zu den neuen Königen und feierten dieses weltweit. Seit diesem Ereignis ist Fußball in Deutschland eng wieder mit dem Leben der Einwohner verbunden. David Beckham gilt mittlerweile als die Ikone, wenn es darum geht Fußball mit Fashion zu verbinden.

Fußballer sind schön

Zwei Erfolgspunkte müssen Fußballer mitbringen. Schnell sein und Schön sein. Mehr braucht es nicht. Hieraus ist mittlerweile eine interessante Wechselbeziehung zwischen Fußball und Fashion entstanden. Doch das war nicht immer so. In den 1960er Jahren wurde Fußball mit vermieften Turnhallen verbunden. Erst im Laufe der nachfolgenden Jahrzehnte wurde aus dem Sport wieder ein neuer Lifestyle, der sich momentan an der Spitze seines Erfolges befindet.

So wundert es auch nicht, das sich viele Fußballer außerhalb des Spielfeldes elegant und seriös kleiden und mit ihrer Garderobe neue Maßstäbe setzen. Schon Karl Lagerfeld fotografierte einst den schwedischen Fußballer Zlatan Ibrahimovic in seinem eleganten Trikot. Fußball ist längst nicht nur Sport, sondern viel mehr Darstellung und Präsentation der unterschiedlichsten Modemarken. Angefangen bei den begehrten Trikots, die selbst zum Weihnachtsfest als Accessoires besonders beliebt sind, bis hin zu weiteren Beauty- und Luxusmarken.- Fußballspieler können heute Männern beinahe alles verkaufen, lautet das Motto. Umso mehr spricht alles für die Kombination von Fußball und Mode. Schon Stefano Gabbana fotografiert die Spieler von AC Mailand seit mehreren Jahren. Sie werden mit geölten Körpern in den Bildbänden von Dolce & Gabbana in Szene gesetzt. Giorgio Armani stattet Chelsa London und Bayern München aus. Fußball ist heute also eigentlich kein Sport mehr, sondern der geeignete Raum um Mode und andere Schönheitsprodukte an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.