Kopftücher: Trend-Accessoire 2014

Wer Kopftuch hört, der denkt im allerersten Moment wahrscheinlich unweigerlich an Witwe Bolte oder die eigene Großmutter. Irgendwie ist das Image von Haartüchern und ähnlichen Kopfbedeckungen etwas angestaubt, oder ruft sogar Hippie-Assoziationen hervor. Das wird sich allerdings in diesem Sommer ändern, denn Kopftücher sind das absolute Trend-Accessoire 2014 und sowohl auf den großen Modenschauen als auch auf den Straßen der Modemetropolen zu bewundern.

Bunte Kopftücher für sommerliche Stimmungshochs

Kopftücher sind 2014 natürlich am besten aus Seide oder einem ähnlich eleganten Material gefertigt. Was die Muster und Drucke angeht, ist dabei erlaubt, was gefällt. Bunte Farben allerdings passen am besten zur sommerlichen Stimmung und ausgefallene Prints sorgen für einen Eyecatcher.

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Grafische Muster wirken modern und blumige Verzierungen eher verspielt. Genau wie optisch, ist auch preislich bei den Kopftüchern alles offen. Designer-Modelle wie von Hermès oder Chanel sind zum Beispiel eher Investitionsstücke als nur Accessoires. Zum Glück gibt es aber wesentlich günstigere – und dabei nicht weniger schöne – Varianten, zum Beispiel von Asos oder Pieces.

Nicht nur stylish, sondern auch praktisch

Kopftücher sind nicht nur trendige Accessoires, sondern bieten auch einige praktische Vorteile. Zum einen schützen sie unser Haar, denn das ist vor allem im Sommer und unter starker Sonneneinstrahlung sehr anfällig und empfindlich. Die luftigen Tücher bewahren es vor schädlicher UV-Strahlung und bilden auch am Meer eine Art Schutzschild vor Salz und rauem Wind. Und auch, wenn die Sonne nicht scheint und die Meeresbrise ausbleibt, können Kopftücher uns helfen: Als stylishe Rettung bei Bad Hair Days. Wenn das Haar morgens macht, was es will und absolut nicht zu zähmen ist, dann kann das Chaos auf dem Kopf mit dem Trend-Accessoire im Handumdrehen verborgen werden, ohne dass irgendjemand merkt, was sich unter dem sommerlichen Tuch versteckt.

Styling-Tipps für Kopftücher

Stellt sich also nur noch eine wichtige Frage: Wie können Kopftücher cool und modern gestylt werden? Die erste Möglichkeit ist, das Haartuch klassisch als Bandana zu binden, also breit gefaltet von der Stirn an um den Kopf zu legen und im Nacken zu knoten. Diese Variante sieht zu offenen Haaren toll aus, wenn die Enden des Tuchs noch durch das Haar blitzen, aber ist auch zu hochgesteckten Frisuren eine schöne Idee. Eine weitere Möglichkeit dreht das Ganze um: Das Tuch wird etwas schmaler gefaltet und der Knoten vorne an der Stirn gebunden. Etwas komplizierter gestaltet sich die Styling-Variante Turban: Das Tuch mit der Dreiecksspitze nach hinten auf den Kopf legen, die Enden im Nacken verknoten und dann wieder an die Stirn bringen. Wer eher auf den Piraten-Stil steht, der kann das Kopftuch auch einfach über den ganzen Kopf legen und die Enden im Nacken zusammenbinden, wo sie dann leicht auf Rücken und Schultern fallen. Wenn einzelne Haarsträhnen dabei hervorblitzen, wird der Look besonders lässig. Wie auch immer die Haartücher aber geknotet werden, der klassische Kopftuch-Look sollte vermieden werden – denn sonst sind wir doch ganz schnell wieder bei Witwe Bolte statt beim begehrten Sommer-Accessoire…