Laufstile Catwalk

Montag, 11 Mai, 2015

Laufstiele

In unserem Bericht Blick hinter die Fashion Shows hatten wir bereits kurz die 3 bekanntesten Laufstile angesprochen. Im Gegensatz zu normalen Fotoaufnahmen für Zeitungen, Magazine und Sedcards, ist der Laufsteg der Höhepunkt der Karriere für die Models. Ohne den richtigen Laufstil geht hierbei nichts. Für Models steht daher ständig das Üben der richtigen Techniken auf dem Stundenplan. High Heels, die zu jeder Show immer auf die eine Art und Weise dazugehören, erschweren die Laufstile. Häufig müssen Models mit Absatzhöhen von über 15 Zentimeter zurechtkommen. Dienstleister und gar professionelle Modelschulen bringen die einzelnen Laufstile näher. Am bekanntesten hierbei:

  • Laufstile für Prêt-à-porter
  • Sportliche Variante – Sexy
  • Laufstile für Haute Couture

Beim Prêt-à-porter steht häufig der klassische Laufstie im Vordergrund. Dramatischer und auch mit mehr Sexappeal geht bei der Haute Couture zu. Sportlich können beide ebenso präsentiert werden. Laufstile werden kombiniert mit Mimik und Körperhaltung, die neben dem richtigen Schritt auf dem Catwalk das wichtigste sind. Der Spiegel ist also für alle, die als Model tätig sein wollen, ein immerwährender Begleiter. Unterschieden wird bei der Mimik häufig in: Cool, Fröhlich, Sexy, Süß und Arrogant.

Laufstile Prêt-à-porter

Prêt-à-porter, der Begriff kommt aus dem französischen. Übersetzt würde es bedeuten: bereit zum Tragen. Hierbei handelt es sich um Mode, die in den normalen Standardgrößen gefertigt wird und später in den unterschiedlichsten Stückzahlen auf dem Markt gebracht wird. Prêt-à-porter ist praktisch für jeden zugänglich.

Folgende Punkte sind beim Prêt-à-porter Laufstil wichtig. Zu einem das Gesichtsmerkmal. Beim Prêt-à-porter sind die Lippen meistens zu einem Strich gezogen. Die Augen mit dem Make-up optisch vergrößert und offen gehalten. Generell liegt der ausdruckslose Blicke bei dem Prêt-à-porter Laufstil im Fokus. Die Haltung ist gerade, die Arme sind locker und schwingen beim Laufen hinter dem Körper. Alle Schritte werden bei diesem Laufstil gerade gesetzt. In der Regel findet beim Prêt-à-porter kein Posing statt.

Laufstile für Haute Couture

Der Gegensatz zu Prêt-à-porter ist Haute Couture. Auch dieser Begriff kommt aus dem Französischen und steht für gehobene Schneiderei. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei Haute Couture in der Regel um Einzelstücke, die explizit für den Laufsteg und die Models geschaffen wurden. Ganz wichtig bei Haute Couture: Es geht hierbei nicht darum, dass diese tragbar sein sollen. Vielmehr sollen die einzelnen Stücke neue Trends aufzeigen und zugleich Hilfen für die Gestaltung der Konfektionskleidung aufzeigen.

Laufstile für den Haute Couture fangen zunächst einmal beim Gesichtsausruck an. Die Lippen sind etwas vorgeschoben und leicht geöffnet. Der Blick ist konzentriert und offen. Insgesamt wirkt das Gesicht sehr ausgeprägt oder fast starr ausdruckslos. Die Haltung beim Haute Couture ist eckig, eigentlich unnatürlich. Eine sehr extreme Spannung herrscht im Körper. Die Schritte werden gerade gesetzt. Ein extremes Bewegen und Posing ist möglich. Ebenso aber auch ohne Pose.

Sportlich-Sexy

Die Laufstile hier sind ein weniger freier. Die Lippen sind offen und locker. Ein leichter Schmollmund ist dabei oft zu beobachten. Die Haltungsmerkmale lassen sich insgesamt als sehr körperbetont bezeichnen. Hüftgelenk Schritte werden mit weichen und körperbetonten Posings kombiniert. Dieser Laufstil ist zum Beispiel bei den Shows von Victoria`s Secret häufig zu bewundern.