Mann & Ohrringe

Sonntag, 4 August, 2013

Mann mit OhrringImmer wieder stellen wir uns die Frage ob Männer und Ohrringe wirklich zusammenpassen. Früher haben nur Frauen Ohrringe getragen. Trug ein Mann einen, symbolisierte er damit automatisch auch seine sexuelle Zugehörigkeit. Heute hat sich das verwässert. Dennoch stellt sich die Frage „Mann und Ohrring“, geht das wirklich?

Gilt ein Mann mit Ohrring als seriös

Eine sehr heikle Frage. Schenkt man den meisten Frauen glauben, dann geht so etwas gar nicht. Selbst Experten sehen diesen Trend als bedenklich. Dabei sagen Frauen sogar ganz direkt, dass „Sie“ einen Mann mit einem Ohrring absolut nicht ernstnehmen können. Ein solches Accessoires wäre in keiner Situation gesellschaftsfähig. Die Angst sich mit dem Partner zu blamieren wiegt für viele Frauen besonders gewichtig.

Damit liegen Frauen gar nicht einmal so verkehrt. Auch hier beweist Mann mehr Mut als Stil. Wer einen Ohrring als Mann im Büro trägt, wird in der Regel auch in der Karriereleiter nicht sehr hoch steigen. Das klingt auf den ersten Blick Paradox. Doch es ist in der Tat so. Ohrringe beim Mann gelten als negativ und zeugen nur von geringer Kompetenz. So die allgemeine Meinung. Auch in der Freizeit raten Experten davon ab. Frauen suchen mit Sicherheit keinen Partner, mit denen Sie um ihre Ohrringe kämpfen müssen. Zudem ist auch heute noch die Frage, auf welcher Seite der Mann den Ohrring trägt, prägend als Aushängezeichen seiner sexuellen Prägung. Was eigentlich bereits in den Lauf der Geschichte gehören sollte, wird heute noch genauso wie damals beurteilt.

Unter dem Strich bedeutet das: Mann, der was auch sich hält, sollte also keine Ohrringe tragen. Die Frauen wird es erfreuen und den Vorgesetzten erst recht. Die Kunden werden es danken.

Lange ist es her

Schon einmal gab es diesen Trend. Im 17. und teilweise auch 18. Jahrhundert haben Männer Ohrringe getragen. Der Trend hat sich danach aber fast vollkommen aufgelöst. Doch heute gilt, dass ein Mann mit Ohrring als zu emanzipiert gilt und seine Männlichkeit und auch berufliche Kompetenz aufs Spiel setzt.

 

Foto: Mandy Egers / Pixelio.de