Mode online kaufen im Trend

Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit. Eine neue Hose, ein neuer Rock oder Schuhe. Der Besuch im Modegeschäft stand an oder auch im Supermarkt, wo es je nach Laden ebenfalls Mode gab, wurde eingekauft. Das war ziemlich umständlich. Zu einem war die Auswahl immer klein, die Tische durchwühlt und die Schlangen an der Kasse ziemlich lang. Nach dem Einkauf kam die Ernüchterung. Viel Zeit ist verloren gegangen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Laut dem Magazin Raumkiste.com kauf heute schon jeder 3. Bundesbürger seine Kleidung online. Der Einzelhandel, also das Modegeschäft vor Ort, wird immer weniger besucht. Viele der Händler klagen darüber, sind es aber meistens selbst schuld. Sie haben die Digitalisierung und die Chancen damit praktisch verpennt.

Online einkaufen einfach wie nie

Was überzeugt die Kunden beim Online Einkauf. Laut Umfragen stehen dabei zwei Punkte ganz oben. Der Preis, oft viel günstiger als im Laden und das breite Angebote, so dass wirklich jede Größe abgefragt werden kann. Diese beiden Punkte stechen hervor. Aber auch die schnelle und bequeme Lieferung. So kommt das Modepaket bereits in 1 – 3 Tagen.

Das Tolle im Gegensatz zum Einkauf beim Laden vor Ort: Der Käufer hat ein Widerrufsrecht von mindestens 14 Tagen. In dieser Zeit kann die Kleidung einfach zurückgesandt werden. Doch Vorsicht: Diese Zeit dient nicht dazu, um Kleidung auf Dauer Probe zu tragen.

Was darf ich beim Online Einkauf

Wer Mode online einkauft, darf die Kleidung Zuhause anprobieren und damit auch ein paar Schritte ganz selbstverständlich gehen. Aber keinesfalls die Bekleidung draußen tragen oder über eine längere Zeit. Das ist nicht Sinn des Widerrufsrechts. In solchen Fällen kann ein Widerruf abgelehnt werden.

Die meisten Online Händler im Bereich Mode ermöglichen den kostenlosen Rückversand. In keinem anderen Bereich jedoch ist die Rücksendequote so groß. Zalando macht zum Beispiel zwar einen hohen Umsatz, ächzt aber unter der Rücksendequote, wodurch das Unternehmen oft in die Miesen gerät.

Warum wird so viel zurückgesandt

Schuld sind nicht immer die Käufer. Die Modeindustrie ist schuld an der hohen Quote bei der Rücksendung. Denn bis heute gibt es keine einheitlichen Kleidermaße. Sicherlich gibt es die Größenkennzeichnungen, die Auslegung dieser Größen ist aber nicht verbindlich. Jedes Unternehmen schneidet anders. Größe 36 fällt beim Designer A kleiner und enger aus als bei Designer B. Aus diesem Grund werden meistens auch neben der normalen Größe zwei weitere mitbestellt, was am Ende zu der hohen Quote bei den Rücksendungen führt.