Modelabel über Kredit finanzieren

Samstag, 16 Januar, 2016

Wer Mode liebt, träumt meistens von einer Sache.- Ein eigenes Modelabel zu eröffnen. Grundsätzlich kann das jeder einfach über einen normalen Gewerbeschein. Dieser ist bei der Stadt (Gewerbeamt) erhältlich und kostet im Schnitt um die 50 – 80 Euro (abhängig vom Bundesland). Eintragen kann dort jeder ein beliebiges Gewerbe. So eben auch das besagte Modelabel. Wer das macht, hat bereits Ideen im Hinterkopf, was am Ende produziert bzw. verkauft werden soll oder verfügt schon über eine eigene Kreation auf dem Blatt Papier. So weit so gut. Das war der leichte Teil. Nun geht es an die Finanzierung. Dass jeder ein Modelabel gründen kann, bedeutet nicht automatisch, dass jeder hierfür auch Geld und Abnehmer ohne großen Aufwand findet. In der Regel ist die Finanzierung für ein Modelabel das schwierigste überhaupt. Was nützen einem gute Ideen und Entwürfe, wenn das Geld und die Kunden fehlen. Ohnehin hat einmal ein großer Modeexperte gesagt: Jeder Entwurf kann verkauft werden. Egal wie gut oder schlecht er ist. Darauf kommt es gar nicht an! Es kommt viel mehr darauf an, wie viel Geld für das Marketing zur Verfügung stehen. Wie viele Modesünden konnten schon massenhaft unters Volk gebracht werden und werden sogar heute noch getragen.

Doch woher soll das Geld kommen

Die meisten frischen Modelabels, sofern sie nicht von den Großen im Markt gegründet wurden, finanzieren sich durch Erspartes und dem Geld von Verwandelten und Bekannten. Eine normale Bank wird in der Regel keinen Kredit gewähren. Eine solche Finanzierung gilt als viel zu unsicher. Immerhin schaffen es nur 2 von 100, damit Erfolg zu haben. Die anderen vegetieren vor sich hin oder halten sich gerade so über Wasser.

Wer Erfolg haben will und Geld von Dritten wünscht muss also insgesamt mit einem stimmigen Konzept überzeugen. Dennoch kommen dabei auch die normalen Banken vor Ort nicht in Frage. Sinn machen hier vor allem die online Kreditvermittler, die auf ein breites Spektrum von Investoren zurückgreifen können, wobei auch viele Quellen vorhanden sind, die sich für Risikoanlagen interessieren.

Alternativ dazu bleibt noch der Weg über Plattformen wie auxmonex und Co. Dieser Weg erscheint ebenfalls erfolgsversprechend. Hier ist zum Beispiel ein schönes Beispiel.

modelabel-auxmoney

Auch solche Anfragen scheinen Erfolg zu haben!

Unter normalen Umständen hätte wohl bei so einer Anfrage keiner auch nur einen Cent gegeben. Alleine die Textbeschreibung schreit nach Warnungen aller Art. Bei auxmoney hingegen scheint auch das Unmögliche leicht finanzierbar.

Unterlagen sind wichtig

Wer eine Finanzierung von Dritten haben will, muss ein stimmiges Konzept vorlegen können. Dabei geht es in erster Linie nicht um das Design, sondern um die Ansätze zur Vermarktung, der Kundenzielgruppe, Analyse und natürlich dem Zahlenteil, der mit dem Textteil identisch sein muss (der Punkt, woran die meisten Gründer scheitern!). Sinn macht es, dieses Konzept über einen Wirtschaftsprüfer erstellen zu lassen. Hierfür gibt es in der Regel sogar eine Möglichkeit auf Förderung (Stichwort KFW Bank).

Bild: auxmoney