Modeshops mit Problemen

Geht heute noch jemand ins Modegeschäft?

Wer einen Modeversand betreibt, profitiert von hohen Margen. Mode, Küchen und Uhren haben eines gemeinsam. In diesen Bereichen sind die höchsten Margen zu finden. Ein Grund warum viele Gründer sich den Modemarkt vornehmen. Vergessen wird dabei aber ein Punkt. Blicken wir auf zum Beispiel Zalando. Der Versandhändler hat bis heute kein gewinntragendes Konzept.

Zwar gibt es hohe Margen, aber der Wettbewerb ist knallhart. Siehe Amazon. Ein elegantes Kleid wird dort anfänglich für 299 Euro angeboten. Im Folge der Monate (dynamische Preisanpassung), wandert der Preis immer mal wieder runter. Bis zum Tiefstpreis von 77 Euro. Kleine Versandhändler können mit solchen Preisen kaum mithalten. Aber nicht die dynamische Preisanpassung und die Masse, wie bei Amazon oder Zalando ist das Problem. Es sind die Kunden.

Hohe Erwartungen

So versuchen die Modehäuser die Kunden mit immer wieder neuen Rabatten zu verlocken. Dazu gibt es Sale-Angebote und mehr. Besonders beliebt sind in letzter Zeit Gewinn- und Glücksspiele bei den Modeshops. Von Rubbellosen bis hin zu Drehrädern, mit denen Rabatte oder Geld gewonnen werden können. Natürlich sind die möglichen Gewinne schon in den Verkaufspreisen enthalten.

Für den Kunden macht das kaum Sinn. Die Chancen, wirklich etwas zu gewinnen sind gering. Da macht es viel mehr Sinn, in einem Online Casino zu spielen und sich mit dem Spielgewinn neue Mode zu leisten. Die Hyperino Casino Games zum Beispiel sind dafür ein gutes Beispiel. Mit ein wenig Glück, gibt es einen hohen Gewinn, der dann wieder für einen Modeeinkauf eingesetzt werden kann.

Wenn der Kunde nicht wäre

Das größte Problem der Modeversandhäuser ist jedoch der Kunde. So liegt die Rücksende Quote immer noch sehr hoch. Das hat zwei Gründe. Zu einem bestellt der Kunde sein Lieblingsstück gleich in mehreren Größen. Eine Retoure erfolgt also auf jeden Fall.

Und zum anderen gefallen am Ende, nach dem Auspacken, viele Stücke überhaupt nicht mehr. Das frisst die hohe Marge wieder auf.

Gesetzgebung

Zum anderen erschwert die Gesetzgebung das Onlinegeschäft. Nicht für die Riesen. Aber für die kleinen Händler, die nur wenig Kapital haben. Sie leiden am meisten und nur wenige überleben das harte Geschäft.

Einige Händler versuchen sich mit Spezialisierungen. So werden zum Beispiel nur Schuhe angeboten. Andere bieten nur spezielle Schuhe. Dann gibt es noch die Versandhändler für Hüte und Kappen. Aber diese Spezialisierung klappt nur dann, wenn ein Alleinstellungsmerkmal und Kapital vorhanden ist. Denn die hohen Rücksendequoten bleiben und belasten.

Mode wird nur noch online gekauft

Die Einzelhändler vor Ort haben keine Chance mehr. Durch den starken Onlinehandel haben sie ihren Bestand bereits minimiert, was natürlich auch zu einer kleineren Auswahl führt und damit den Kreislauf schließt. Der Käufer vor Ort findet kaum noch etwas und wird dadurch erst recht online sein Glück suchen.

Große Anbieter wie Amazon und Co. können davon profitieren. Vor allem da Amazon nun sein eigenes Transportnetz aufzieht und DHL aus dem Rennen nimmt.

Fazit

Kleinere Händler werden es künftig noch schwerer haben. Zu einem müssen sie an viele Kunden gelangen, was heute nicht einfach ist. Dann kommen die ganzen gesetzlichen Auflagen und natürlich die hohen Retourquoten. Zugleich verlangen viele Kunden eine Blitzlieferung. Am besten direkt 1 Minute nach der Bestellung.

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