Trägt Mann heute noch Unterhemd


Männer kennen dieses Thema. MCBlog hat daher diesen Punkt einmal in der Stilfrage behandelt. Hemden gelten vor allem bei Anzügen als ein Muss. Doch was trägt Mann darunter?- Ein Unterhemd oder nur nackte Haut. Einen Zwang zum Unterhemd gibt es nicht. Auch keine direkte Stilvorgabe, die ein No-Go oder Go verzeichnen würde. Dennoch gibt es manchmal gute Gründe für ein Unterhemd. Das kann zum Beispiel der Bauchansatz sein, der sich bei einigen blickdurchlässigen Hemden abzeichnen würde. Aber auch das Wetter. Das Unterhemd gilt in Europa mittlerweile als antiquiert. Eigentlich zu unrecht. Immer mehr Männer tragen ein T-Shirt darunter. Doch das passt in vielen Fällen nicht. Wer guten Stil beweisen will, sollte sich auch heute noch klar zum klassischen Unterhemd bekennen.



Wann ist ein Unterhemd sinnvoll

Bei weißen und/oder sehr dünnen Hemden reicht ist der Stoff oft blickdurchlässig. Das kann unter Umständen für Frauen ein schöner Anblick sein. Jedoch nur, wenn die Figur stimmt. Zeichnet sich als bereits ein (kleiner) Bauch ab oder sind die Brusthaare besonders ausgeprägt, raten wir von MCBlog unbedingt zu einem Unterhemd. Schließlich soll die Optik bei einem Anzug stimmen.

Auch im Sommer ist ein Unterhemd unter dem Hemd sinnvoll. Es hält den Schweiß vom Haupthemd ab und gibt so ein besseres Tragegefühl. Die nassen, kleinen Flecken lassen sich damit vermeiden bzw. eindämmen. Das ist besonders im Sommer sinnvoll, wenn das Sakko ausgezogen wird. Es schützt somit auch das teure Hemd.

Das richtige Unterhemd

Die Wahl des richtigen Unterhemds sollte keine Preisfrage sein. Ein qualitativ hochwertiges Hemd nimmt die Körperfeuchtigkeit gut auf und vernetzt diese. Es wirkt zugleich im Gegensatz zu einem Deo auch im Rückenbereich. Ein gutes Unterhemd liegt viel angenehmer als ein Hemd auf der Haut. Gutes Material ist leicht und vor allem Atmungsaktiv. Weniger geeignet sind Unterhemden mit den Sport-Funktion-Fasern. Diese geben den Schweiß nach außen ab.

Das Stoffgewicht bei dem Hemd darunter sollte unter 150 g/m² liegen. Atmungsaktive Materialien sind zum Beispiel: Baumwolle (gerne auch mit Elastan oder Buchenholz), Micro Modal. Wichtig ist auch die Länge. Es muss gut mit dem Haupthemd in die Hose gesteckt werden können. Am besten eignen sich Unterhemden mit einem körpernahen oder taillierten Schnitt. Aber: Taillierte Oberhemden dürfen nicht mit einem zu weiten Unterhemd kombiniert werden.

Optik, Farbe und Ausschnitt
Ein weiterer wichtiger Eindruck ist der optische. Richtig! Das Unterhemd soll in jedem Fall unsichtbar bleiben. T-Shirts sind in den meisten Fällen ungeeignet, da immer etwas durchblickt bzw. der Kragen sich durch das Oberhemd durchdrückt. Farblich eignen sich vor allem Unterhemden in Hautfarben und helle sowie unauffällige. Bei einem dunklen Businesshemd, darf es natürlich auch ein dunkles Unterhemd sein.

Beim Ausschnitt sollte ein weiterer Punkt beachtet werden. Sofern beim Oberhemd 1 oder 2 Knöpfe geöffnet werden (also beim Tragen ohne Krawatte), sollte das Hemd darunter natürlich nicht erkennbar sein. Wer den Kragen öffnet, findet also mit einem V-Ausschnitt oft die beste Wahl. Hier gibt es auch die besonders tiefen V-Ausschnitt, die als Deep-V-Neck Variante bekannt sind.