Zocken neue Mode – Neuer Kult

Die Digitalisierung schreitet in großen Schritten voran. Bei uns in Europa allerdings nur mit kleinen Schritten. China arbeitet an dem 6G Netz. Wir hingegen hoffen, dass der 5G Ausbau, der allerdings nicht flächendeckend stattfindet, bald beginnt. Aber zuvor sind da die ganzen Klagen, die den Ausbau lähmen.
Mit den neuen Möglichkeiten und mit dem schnellen Internet gibt es aber auch zahlreiche Trends und Neuerungen. Zocken, Gaming sind ja an sich keine neuen Sachen. Dass diese aber so immens in unser Privatleben eingreifen, so viel Zeit beanspruchen und nicht nur für Jugendliche sind, ist neu. So spielen bei den über 50-jährigen mittlerweile 40 Prozent regelmäßig.

Mehr Freizeit – weniger Freizeit

Interessant ist das Verhältnis unserer Freizeit. Wir arbeiten weniger. Vor 20 Jahren war unser Leben noch mit Arbeit durchgehend erfüllt. Heute hingegen haben wir mehr Freizeit. Wir freuen uns darüber aber kaum. Wir jammern, dass wir so wenig Zeit haben. Dabei liegt es nicht an der Arbeit, sondern viel mehr an der neuen Technik, die uns so viel Zeit raubt. Im Schnitt verbringen wir bis zu 8 Stunden täglich nur mit dem Smartphone.
Dabei nimmt das Spielen, neben dem Surfen in den sozialen Netzwerken immer mehr Zeit ein. Zum Spielen gehört auch das Zocken in den Casinos. Durch zahlreiche Anreize wie zum Beispiel hyperino promotions oder tolle Gewinne, wird die Lust am Zocken immer größer.

Mekka in Deutschland

Das Mekka in Deutschland ist Berlin. Hier gibt es über 200 Unternehmen, die im Entwicklungsbereich tätig sind. 300 – 400 neue Spiele werden jedes Jahr auf den Markt gebracht, dazu kommen unzählige Spieleapps und weitere Browserspiele. Das Geschäft läuft. 140 Prozent – Die Steigerung in den letzten Jahren. Die Branche explodiert förmlich. Doch in ein paar Jahren dürften 50 Prozent aller Unternehmen von der Bildfläche verschwinden (Übernahmen, Konkurs).
International sehen die Zahlen natürlich noch viel positiver aus.

Die Zukunft

Schon jetzt hängt die Jugend sprichwörtlich an ihrem neuen Gott, dem Smartphone. Aber auch die älteren lassen sich davon begeistern. Es war noch nie so einfach Jugendliche derart zu manipulieren. Das Smartphone macht es möglich. So wundert es auch nicht, dass immer mehr spielen und zocken und dass genau das zu einem neuen Volkssport geworden ist.
Betroffen sind nicht nur Männer. Mittlerweile zocken genauso viele Frauen. Die Zahlen sind mittlerweile identisch. Derzeit dominiert noch der Anteil der 14 – 20-jährigen, allerdings verschiebt sich diese Zahl immer weiter in die älteren Jahrgänge. Das ist auch kein Wunder. Wachsen die Jugendlichen damit auf, übernehmen sie das automatisch mit ins hohe Alter. Die Schule sind auf diesen Fakt, der ja nicht neu ist, einfach nicht vorbereitet. Die junge Generation ist kaum in der Lage, Nachrichten zu hinterfragen und so wundert der aktuelle Klimahype kaum.
Datenschutz und Privatsphäre existieren kaum noch und lassen sich in Zukunft mit dem weiteren Wachstum auch nicht mehr halten. Freizeit in der grünen Natur oder an einem See klingt da schon richtig langweilig. Die Zukunft ist nur noch virtuell, nicht mehr real

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